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<pre>Die 96er haben in den vergangenen Wochen vor allem aufgrund ihrer beeindruckenden taktischen Flexibilität nicht den Eindruck gemacht, lediglich als Eintagsfliege unterwegs zu sein. Breitenreiter konnte sein Personal zuletzt selbst während des laufenden Betriebs wie auf dem berühmten Reißbrett verschieben.  <p> Insgesamt gesehen hat Mainz zu Hause gegen die „Rothosen“ allerdings nur recht wenig zu jubeln. Nur drei Heimsiege (inklusive jenem in der Vorsaison) konnten die Rheinhessen in der Bundesliga gegen die HSV feiern.  <p>  Somit war es wohl nur dem undankbaren Auftaktprogramm geschuldet, dass es bis dato erst zu einem Zähler reichte. Nachdem es im Eröffnungsspiel die obligatorische Niederlage in der Allianz Arena setzte, kamen die Rheinländer jüngst auch gegen Hoffenheim nicht über ein 2:2 hinaus. <p> Stattdessen hatten satte 9 Niederlagen (bei 1 Remis und 5 Siegen) zur Folge, dass das „Polster“ auf die direkten Abstiegsplätze nach wie vor vier Zähler beträgt: Mit exakt diesem Vorsprung hatte der 41-Jährige im Oktober die Amtsgeschäfte von Dieter Hecking übernommen. <p>  Nichtsdestotrotz können die 05er wohl auch mit dem ergatterten Punkt sehr gut leben. Zumal der FSV mit diesem Historisches vollbracht hat: Nur ein einziges Mal, in der Saison 2010/11, hatten die Mainzer nach 29 Spieltagen bereits 45 Punkte auf dem Konto.  </pre>


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<pre>Mit der Ausbeute von 19 Punkten ist man bei den Fuggerstädtern bislang äußerst zufrieden. Das sind fünf Punkte mehr als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison.  <p> Von den bisher 7 erzielten Toren in dieser Saison gelangen den Rheinhessen 6 davon in den eigenen vier Wänden.  <p>  Dass die Mainzer zunehmend Spaß an der neuen Saison gewinnen, deutet in jedem Falle auf einen weiteren schweren Gang für die Werkself hin: Nachdem das Team von Martin Schmidt am Premieren-Spieltag zum ersten prominenten Opfer der Ingolstädter Auswärts-Helden wurde, hat der Karnevalsverein in einem geradezu atemberaubenden Tempo die Kurve gekriegt. <p> Beim Duell Mainz gegen Köln stehen sich am Sonntagnachmittag zwei Karnevals-Hochburgen auf dem grünen Rasen gegenüber. Zum Lachen und Feixen dürfte momentan jedoch nur den 05ern zumute sein. <p>  Mit Schalke und Wolfsburg treffen nicht unbedingt zwei Mannschaften aufeinander, die für Torfestivals stehen. So sind in den bisherigen neun Spielen mit Schalker Beteiligung 21 Treffer gefallen. Partien der Wolfsburger erreichen denselben Wert. Das ergibt jeweils einen Durchschnitt von 2,3 Toren pro Partie.  </pre> 


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<pre> Wie soll man nun eine Partie einschätzen, wenn nicht klar ist, welche Spieler auf dem Rasen stehen dürfen? Mainz 05 wird die große Wundertüte des ersten Spieltags und muss ausgerechnet gegen ein Topteam ran.  <p> Julian Nagelsmann hat Hoffenheim aus der Abstiegszone geführt und kämpft mittlerweile um einen Platz im internationalen Fußballgeschäft. Diese Entwicklung hätte dem jüngsten Trainer der Bundesliga kaum einer zugetraut. Bei seinem Dienstantritt im Februar 2016 befand sich die TSG auf Rang 17.  <p>  Bei allem verständlichen Ã„rger über den Schiedsrichter war zugleich jedoch auch ein gewisser Stolz zu spüren, sich mit beeindruckender Vehemenz gegen den Abwärtstrend gestemmt zu haben. <p>  Dass es letzten Endes dennoch zum Dreier reichte, spricht wiederum für die junge Leipziger Mannschaft, der sich spätestens seit Sonntag auch beachtliche Nehmerqualitäten attestieren lassen. <p>  Zumindest stand gegen Werder auch hinten die Null (erstmals seit dem Spieltag), wodurch die Hamburger nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder punkten konnten. Ein Teilerfolg. „Wir hätten heute drei Punkte holen können“, sagte HSV-Verteidiger Dennis Diekmeier.  </pre>


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<pre> Dass es die Münchener in den Runden 27 bis 30 lediglich auf einen Dreier brachten, nutzte der Aufsteiger nicht für seine Zwecke aus; mit den Punkteteilungen gegen Schalke und Ingolstadt wurde dem Liga-Primus fast schon ein bisschen kampflos der Titel überlassen.  <p> Während sich Trainer Ralf Rangnick über das Gegentor ärgerte, da sie „hinten zu viel zugelassen hatten“, versuchten die Spieler optimistisch zu bleiben.   <p> „Dass wir nach dem Anschlusstreffer direkt das Gegentor kassieren, war symptomatisch für das Spiel. Es war eine verdiente Niederlage.“ <p>  In den letzten zehn Spielen musste sich der Sport-Club bloß zwei Mal geschlagen geben — gegen Hannover und Bayern — aber konnte nur ebenso wenige Siege einfahren.  <p> „Die ersten 30 Minuten hatte Frankfurt zwar viel Ballbesitz, wusste aber nicht so viel damit anzufangen. Wir sind gut gestanden, haben nichts zugelassen — müssen durch Kontersituationen sogar in Führung gehen“, ärgerte sich Mike Frantz nach der verpatzten Rückrunden-Auftakt.  </pre>


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<pre> Der Aufsteiger aus Leipzig hat eine sensationelle erste Saisonhälfte hingelegt und ist nach 17 Spieltagen die einzige Mannschaft, die punktemäßig mit dem FC Bayern München mithalten kann. Gerade einmal drei Zähler beträgt der Rückstand der Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl auf den Serienmeister.  <p> Obwohl die Verzweiflung über den nur noch theoretisch abwendbaren Abstieg nach dem jüngsten 2:2 gegen Schalke bereits mit den Händen zu greifen war, gehen wir fest davon aus, dass das Team die so gut wie bedeutungslos gewordenen letzten Spiele nicht nur einfach abzuschenken zu gedenkt.  <p>  Das größte Problem der Niedersachsen ist weiterhin die Offensive. Seit drei Spielen bzw. 281 Minuten hat der VfL nicht mehr ins Tor getroffen. Auch in Berlin bot die Angriffsabteilung an sich gar nichts. Das ist weitaus zu wenig, um die so dringend benötigten Siege einzufahren. <p>  Dieses Duell verspricht gleich zum Auftakt viel Brisanz, sowohl auf dem Platz als auch auf den Tribünen.  <p> Hatten sich die Schwaben in den ersten 45 Minuten mit einer gleichermaßen couragierten wie überlegenen Vorstellung noch die knappe Führung redlich verdient, musste nach dem späteren Leistungsabfall dann von einer leistungsgerechten Punkteteilung gesprochen werden.  </pre>


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